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Finnland swedmix
Das Land der 1000 Seen swedmixshop

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Fläche338.145 km²                  
Einwohnerzahl5.311.211 (Stand in Juni 2008)
Bevölkerungsdichte15,6 Einwohner pro km²
HauptstadtHelsinki
AmtsspracheFinnisch, Schwedisch
StaatsformParlamentarische Republik
Unabhängigkeit6. Dezember 1917
NationalhymneMaammee/Vårt Land = Unser Land                  
Telefon+ 358
Internetfi
 

Finnland heißt in der Landessprache Suomi.

Wegen den riesigen Seen in der Mitte des Landes, wird Finnland oft „Das Land der Tausend Seen“ genannt. Es sind aber nicht nur die vielen Seen die Finnland so Faszinierend macht, auch die Inselchen, die vielen Kanälen, Wasserfällen und die weitläufigen Wälder sorgen für ungestörte Erholung oder aufregenden Abenteuer.

                             

Finnland ist etwas kleiner als Deutschland, gemessen an der Fläche und mit etwas mehr als 5 Millionen Einwohnern ist es nicht gerade dicht besiedelt. Wer schon mal Finnland besucht hat, wird die Naturverbundenheit des finnischen Menschen aufgefallen sein. Der Finne versteht sich selbst als Teil der Natur. Das spiegelt sich sowohl in der finnische Küche, als auch in der Kunst wieder. Man denke nur an das Design von Gegenständen aus Glas, Porzellan, Keramik und Textil: schlicht und ganz klar in der Form. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Möbel aus dem natürlichsten Stoff – Holz. Hier wurde ein besonderer skandinavisch-finnischer Stil entwickelt.

 

Der Finne ist schon immer gewohnt sein Leben und alles was dazu gehört selbst in der Hand zu nehmen. Kein Wunder, denn die Einsamkeit in den von riesigen Wäldern umgebenen Dörfer, führte dazu das zum Beispiel alle nötigen Gebrauchsgegenstände selbst gefertigen weden mussten.

Zeit Anfang des 1900 Jahrundert ist finnisches Kunsthandwerk und Design weit über die Landesgrenzen bekannt. Nach eine Ausstellung in Mailand 1957 erlebte der Export von finnischem Kunsthandwerk einen neuen Höhepunkt.

 

Wo kamen Sie hier, die Finnen? Vor mehr als 2000 Jahren kamen sie aus dem mittleren Russland, sie siedelten in die Gebiete des Baltikums ein, um dann immer weiter nach Norden vorzudringen. Die kostbaren Pelztiere waren dabei von erheblicher Bedeutung. Die Samen, die ursprüngliche Bevölkerung, wurden nach und nach richtung Norden abgedrängt.

Die Bedeutung des Pelzhandels ist erheblich zurückgegangen. Aber die Natur bestimmt noch immer das Leben von einen Großteil der finnischen Bevölkerung. Gut ein Viertel lebt heute noch von der Land- und Forstwirtschaft. Im Sommer gehen die Bauern der Arbeit auf ihren Feldern nach, die langen Winter verbringe sie jedoch in den Wäldern, um Holz zu schlagen und die Stämme zu entrinden. Im Frühjahr, wenn die Seen und Flüsse von Eis befreit sind, werden die Stämme zu riesigen Flüssen verbunden und zur Küste transportiert. Der Export lohnt sich. Mit fast 20 Millionen Hektar Wald ist Finnland nach der Sowjetunion und Schweden das drittgrößte Holzexportland Europas. Im Süden stehen hauptsächlich Fichten und Laubbäume, nach Norden hin überwiegen Kiefern und Birken. Hier wachsenden die Wild-Beerensträucher am besten.

 Heidelbeeren, Preiselbeeren, Moos- und Multbeeren, lakkoja genannt, spielen neben Pilzen bei den finnischen Gerichten eine große Rolle. Die Finnen lieben den wilden, herben Naturgeschmack dieser Beeren. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Speisen mit Beerenmus abgerundet werden. Moosbeeren kommen überall in den Wäldern vor. Es gibt sich reichlich Sie ähneln unseren Preiselbeeren im Aussehen und Geschmack, sind aber viel kleiner und besitzen ein etwas harziges Aroma. Man serviert sie zu Fleischgerichte, insbesondere zu Wildbraten. Die etwas größeren finnischen Preiselbeeren, die ebenfalls im ganzen Land verbreitet sind, werden wegen ihres herben Geschmacks ebenso vielfältig verwandt. Im Herbst ur Reifezeit kann man sich dem feinen Duft, der über den Flächen liegt, nicht entziehen. Gepflückt werden sie jedoch im Allgemeinen erst im Frühjahr, nach der Schneeschmelze. Sie sind dann weicher und haben weiniger Säure.

Nördlich der Baumgrenze geht die Vegetation langsam in die Sumpftundren und in westlicher Richtung in die Felstundren über. Hier haben es sogar Birken schwer, sich zu behaupten und kümmern buschartig dahin. An ihre Stelle treten jetzt Moose und Flechten. Diese bilden die Nahrungsgrundlage für das Rentier. Das halbdomestizierte, in großen Herden gehaltene Ren gibt neben Fischen den Samen alles, was sie zum Leben benötigen. In Süd- und Mittelfinnland, zwischen Wäldern und Seen eingebettet, liegen große Moor- und Sumpfflächen. Dort kann man mit ein wenig Glück dem größten Wilde des Landes, dem Elch, in freier Wildbahn begegnen. Wölfe, Bären und Vielfraß sind selten geworden. Größere Bedeutung kommt im Land der hunderttausend Seen dem Fischreichtum zu. Vor allem sind es Lachse und Forellen, die den Speisezettel bereichern, aber auch ein gebackener Hecht wird nicht verachtet. Die Hochseefischerei bietet hauptsächlich Dorsch und Hering an.

Besonders im Sommer zeigt sich die Naturverbundenheit des Finnen. In August ist die Zeit der Krebse. Sie werden aus den zahllosen Flüssen und Seen geerntet. Zum alljährlichen traditionellen Krebseessen zieht es die Finnen (aber auch die Schweden) an die bewaldeten Ufer, um diesem Essvergnügen in feucht-fröhlicher Runde zu geniesen. 
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Eine Lieblingsspeise der Finnen ist die Grütze, wie sie uns eigentlich nur noch aus alten Erzählungen und Märchen bekannt ist. Ungeschrotetes Gerstenkorn wird einige Stunden in Milch gekocht, bis es weich wird und eine rötlich-braune Farbe annimmt. Hierzu wird mit Vorliebe Beeren- oder Hagebuttenmus gereicht. Es gibt viele Arten von Grützen, so zum Beispiel talkkuna. Die Hitze der Sauna oder des Backofens wird zu Rösten von Getreide ausgenutzt, das vorher in gewürztem Wasser aufgekocht wurde. Aus dem so gedörrten Getreide wird Mehl für die Grütze grob gemahlen.

Finnland ist wie die übrigen skandinavischen Länder reich an Brotsorten, die je nach Gegend unterschiedlich in Herstellung und Geschmack ausfallen. Im westlichen Landesteil, wohl auch durch den Einfluß Schwedens, sind Brote flach, hart und knusprig. Das Loch in der Mitte diente in früheren zeiten zum Aufreihen der Brote auf Stangen, damit man sie auf dem Dachboden oder Speicher zur Vorratshaltung aufbewahren konnte. Im östlichen Landesteil ähneln die Brote ehre den russischen, die mehr Feuchtigkeit enthalten. Sie sind auch dicklaibiger.

An den unterschiedlichen Brotsorten wird auch ersichtlich, dass die finnische Küche von Einflüssen aus West und Ost geprägt wurde.

 

Quellen: Wiki und verschiedene Koch- und Reisebücher
 

 Sie möchten mehr Erfahren? Hier sind noch einige interessanten Links

 


www.finnland.fi

 


www.helsinki.com



www.aland.ax



www.finnair.fi



www.eckerolinjen.se



Kleine Sprachführer

 
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